Montenegro

Weiter der Küste entlang von Montenegro.
Die Strassen werden etwas besser, doch wir fahren gemütlich der Küste entlang. Es hat auch hier einiges dass uns ein ‚Wow…. wie schön entlockt‘.

So zum Beispiel die Hotelinsel Sveti Stefan: Es wird erzählt, dass vor langer langer Zeit zwei türkische Galeeren bei einem Überfall auf Schiffe aus Budva den Kürzeren zogen und selbst gekapert wurden. Diese glückliche Fügung schrieb man nicht nur der eigenen Kampfkraft, sondern vor allem dem Heiligen Stevan(Sveti Stefan) zu, der hierbei seine Hände im Spiel gehabt haben soll. aus Dankbarkeit erbauten ihm die Bewohner ein Gasthaus just auf dem Felsrigel, in dessen Nähe sich dieses Drama abgespielt hatte. Allerdings – so sagt man – sei das Opfer nicht so gross gewesen, denn auf den Türkengaleeren fand man Gold und Edelsteine. Damit liess sich nicht nur die Kirche fein finanzieren, es reichte auch noch wunderbar für eine Siedlung in deren Umfeld. – Heute sind hier die schönsten Hoteleinrichtungen für die Reichen und Schönen entstanden.

Und schon das nächste Obiekt.

 Hier wohnt immer noch ein Mönch 
 Berge, Meer, und ein schönes Dorf 
 
 
Ulcinj unser nächster Spot. 
An der Reception hat uns der Herr mal aufmerksam darauf gemacht, dass eine Hochzeit am Abend im Strand-Restaurant das zum Camping dazugehört stattfindet. Die Montenegriner wären eher laut bei solchen Anlässen. Egal wir bleiben. Das nächste Wohnmobil rollt an. Ups… Das passt denen überhaupt nicht und auserdem dürfen sie das Womo nicht quer zum Strand stellen. Einsteigen … und weg sind sie.
Schön langgezogener Strand. Wir haben wieder ein Plätzchen an vorderster Front. Alles ist bereit für einen gemütlichen Apéro. Ein älterer Herr kommt auf uns zu, weil er unsere Surfbretter und die Kites auf den Dach gesehen hat. Erste Frage wie gross sind die Kites. Was habt ihr alles dabei. Michel war dann in ein längeres Gespräch verwickelt und der Herr freute sich ein wenig zu plaudern. Er war bereits schon über 70. Jahre trug sein schütteres Haar noch offen. Dann erzählte er noch, dass er einen Foil dabei hat, weil er das jetzt doch auch noch lernen will… Cooler Typ. Zuletzt meinte er dann, dass wir wohl kein Glück hätten in den nächsten drei Tagen… Weder mit Surfen noch mit kiten. Da gibt’s eine Dame namens Bora, die uns das ganze vermasselt. Die würde jetzt 3 Tage durch das Land pusten und  alles weg  fegen was nicht festgemacht Ist.  Das spürten wir ganz besonders in der Nacht, den Bora bläst 24 Stunden pro Tag wenn die Dame pustete was sie konnte und das Womo wackelte. Nicht nur konnte Bora ihre Backen aufplustern wie verrückt, nein sie brachte auch noch bei jedem ausatmen einen kalten Wind mit. Gefährich bei Bora zu Surfen oder Kiten ist, weil der Wind ablandig ist und dich aufs weite Meer hinaus treibt.
So verlassen wir nach 2 Nächten Montenegro… Unsere Zeit läuft und Kroatien wartet.
 
 

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